Projektstart Open Integration Hub Plus: Revolution der Daten-Synchronisation

Projektstart Open Integration Hub Plus: Revolution der Daten-Synchronisation

Seit Anfang Mai beteiligt sich die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg als Konsortialpartner an dem auf das auslaufende Einzelprojekt Open Integration Hub (OIH) folgende Projekt Open Integration Hub Plus (OIHplus). Der Open Integration Hub ist ein herstellerneutrales Open-Source Framework, das Technologie für eine zentrale und anwendungsübergreifende Datenintegration, Standard-Datenmodelle, Regelwerke und eine Community aus Konnektoren umfasst.

Ziel des Frameworks ist es, KMU mittels einer offenen Digitalisierungsplattform (OIH Plattform) eine einfache Datensynchronisierung zwischen beliebigen Softwareanwendungen sowie die Analyse zentral verfügbarer, integrierter Daten zu ermöglichen – z. B. im Hinblick auf ein intelligentes und systemübergreifendes Prozessmanagement. Der Ansatz stammt aus dem Umfeld des Cloud Ecosystem e.V., dem führenden Branchenverband für kleine und mittelständische Cloudanbieter. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg beschäftigt sich im Rahmen des Projektes einerseits mit der Anforderungsanalyse der Nutzer an Services, die eine Verfügbarmachung der Daten innerhalb des OIH-Data Hubs für Data Analytics- sowie Machine Learning-Anwendungen ermöglichen. Andererseits sollen darauf aufbauend Anforderung an einen digitalen Assistenten, der automatisierte und intelligente Empfehlungen zur Workflowoptimierung und -automatisierung gibt, erhoben werden.

Prof. Dr. Andreas Gadatsch: „Das OIH-Framework stellt eine offene und anbieterunabhängige Lösung für KMUs dar, die eine intelligente Datenintegration, -analyse und Prozessoptimierung ermöglicht. Dadurch werden KMUs im Umgang mit den Herausforderungen der Digitalisierung unterstützt und es erfolgt eine Demokratisierung von Kompetenzen, welche zumeist lediglich den großen Unternehmen vorbehalten sind.“

Thomas Neifer: „Die im Rahmen des Projekts zu entwickelnde Smart Process Assistance zur automatisierten und intelligenten Prozessoptimierung durch Machine Learning, stellt ein absolutes Novum dar. Entscheidungsunterstützungssysteme durchdringen heutzutage bereits viele unserer Lebensbereiche. Aus Forschungssicht ist dies somit ein spannendes Thema und die Betrachtung von Anforderungen an Empfehlungssysteme ist daher nicht nur im Unternehmenskontext, sondern auch auf Verbraucherebene von zentraler Relevanz.“

OIHplus unterstützt die im Förderrahmen „Entwicklung digitaler Technologien 2019 bis 2022“ vom 2. Januar formulierten Ziele, welche die Entwicklung und Erprobung innovativer digitaler Anwendungen zur Optimierung, Effizienzsteigerung und Neugestaltung relevanter Wertschöpfungsprozesse und damit verbundene Vorteile für die Wirtschaft, insbesondere für KMU, vorsehen.

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